Die Draghi-Krise (Finanzbuch Verlag)

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121084558
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Mutiert Deutschland endgültig zum Zahlmeister der Europäischen Union? Jedenfalls sind die Abgeordneten in Brüssel dabei, die nächste Hürde auf dem Weg zu einem »Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit« zu nehmen. Denn Mario Draghi einst der Chef der Banca dItalia und damit der mächtigste Aufseher der italienischen Banken hofft, mit einer europäischen Einlagensicherung und einem großzügigen Kredit des ESM an den Bankenabwicklungsfond (Single Resolution Fund, SRF) den quasi bankrotten italienische Bankensektor und damit auch zugleich den Euro zu retten. Als EZB-Chef will er nun mit einer europäischen Lösung und immer neuen Haftungstöpfen genau die nationalen Aufsichtssünden kaschieren, die er als damals als Gouverneur der Banca dItalia mit verursacht hat. Dies geschieht allerdings in erster Linie zulasten der EU-Nordländer, allen voran Deutschland. Markus C. Kerber, Professor für öffentliche Finanzwirtschaft und Wirtschaftspolitik an der TU Berlin, Gründer des Thinktanks Europolis und ausweislich seiner zahlreichen Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht gewiss der streitbarste Kritiker der EZB-Politik, liefert in seinem neuen Buch die härteste Konfrontation, der sich Draghi jemals aus Deutschland stellen musste. Er zeigt, welche eklatanten Gefahren auf europäischer Ebene lauern und welche dramatischen Folgen diese für jeden einzelnen Bürger haben werden, wenn jetzt nicht gegengesteuert wird. »In der Analyse hart, in den Anekdoten und den historischen und kulturellen Bezügen treffend, im Stil mitunter an der Grenze der Beleidigung ...« Daniela Schwarzer, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), über Markus C. Kerber